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Bahnbetriebswerk Bielefeld - Drehscheibe


Aufarbeitung

 

Vor der Vereinsgründung präsentiert sich die Drehscheibe im Jahre 2003 - mit der man doch bei der Renovierung des Ringlokschuppens noch soviel vorhatte - zwar mit gereinigter Grube und einem umlaufenden und geschlossenen Zaun, jedoch ansonsten unberührt. Es ist wohl nur dem Denkmalschutz zu verdanken, dass das Bauwerk keiner weiteren Parkfläche weichen musste. Unter der Federführung des Bielefelder Lokführers Olaf Teubert und des Veranstalters Hans Stratmann wurde das Ziel der kompletten Aufarbeitung ins Auge gefasst. Für die Zukunft sollten alle Möglichkeiten geschaffen werden, in Bielefeld historische Dampflokomotiven im Rahmen von Sonderzugfahrten drehen zu können. Also wurden noch vor Gründung des Vereins entsprechende Tore in den Zäunen eingebaut und Gitterroste auf der Drehscheibenbühne verlegt.

joomplu:2061Nach einer ersten Bestandsaufnahme ließ sich zumindest erkennen, daß zwar fast 70 Jahre nicht spurlos an der Drehscheibe vorbei gegangen sind, es sich aber durchaus um eine robuste Konstruktion gehandelt hat. Zwar waren an einigen Stellen fachgerechte Schweißarbeiten notwendig, doch hielten sich diese im Rahmen. Die folgenden Bilder entstanden im Januar 2005. Mit Eifer machte man sich ans Werk. Schnell war das Drehscheibenhäuschen demontiert. Selbst der Schleifringübertrager auf dem Königsstuhl war zwar etwas derangiert, jedoch noch durchaus zu gebrauchen. Der Begriff "Gelenkdrehscheibe" suggeriert eine gewisse Beweglichkeit der Brücke hinsichtlich Belastung und Temperaturausgleich, gleichwohl ist der mittige Spalt mittels zweier Platten verschweißt... was als Gelenk reichen muss. Gerissene Schweißverbindungen waren instandzusetzen. Mangels Kurbeln lässt sich der Handbetrieb noch in Bewegung versetzen, die Hebelei dient dem Ein- und Auskuppeln der Handkurbeln, bzw. des Druckluftantriebs.
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joomplu:2064Am 21. Januar 2005 - man hatte die Kurbeln mittlerweile wiedergefunden - hat die Hagener 294 507 mit ihren 80t Gewicht die Drehscheibe nach 20 Jahren wieder belastet und konnte mittels Muskelkraft und Druckluftantrieb erfolgreich und ohne Beanstandung gedreht werden.
joomplu:2068Am 23. Mai 2005 ist das komplett renovierte Häuschen wieder an Ort und Stelle. Wenige Tage später geben sich diverse Loks auf der Drehscheibe ein Stelldichein. Die weiteren Arbeiten an der Drehscheibe wie Entrosten, Grundieren und Lackieren finden zwischendurch statt.
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 joomplu:2079joomplu:2081Wegen diverser anderer Projekte gehen die weiteren Arbeiten erst im Spätherbst 2006 weiter. Die Beleuchtung erhält einen Dämmerungsschalter und der Betonrand der Drehscheibengrube wird komplett erneuert.
Die Restaurierungsarbeiten wurden 2006 beendet und vom LWL mit 3.000,-€ gefördert.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Im Jahre 2016 waren umfangreiche Arbeiten notwendig, um die ordnungsgemäße Hauptuntersuchung gem. BOA zu bestehen.

  

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